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Gibt es heilende Musik? 432 Hz – die Mutter aller heilenden Frequenzen

 

Der Kammerton, auch Stimmton und Normalton genannt, ist ein definierter Ton, auf den die Instrumente gleich hoch eingestimmt werden. Hierzu wird der Kammerton A (a1) verwendet, er liegt heute bei 440 Hertz (Hz). Das war aber nicht immer so und unterlag vielen Veränderungen.

Bis in das 19. Jahrhundert hinein gab es keine einheitliche Stimmhöhe, sondern es wurde abhängig von Ort oder Region, wie auch nach Art der Musik unterschiedlich eingestimmt.

Durch ein zunehmend interregionales und internationales Musikleben wuchs das Bedürfnis nach einem einheitlichen Stimmton. Im Jahr 1788 einigte man sich zunächst in Paris auf 409 Hz, die (frühe) Pariser Stimmung. Später wurde dort 1858 durch die französische Akademie unter Napoleon III. der Kammerton A dann auf 435 Hz festgelegt.

Vereinfacht kann man sagen, dass vor allem der Einfluss der Militärmusik zu einer Erhöhung der Hz-Zahl führte. Militärmusik hatte eine Stimmung von etwa 453 Hz. Das Bundesheer und die Gendarmerie- und Polizeikapellen in Österreich stimmten nach 1945 in der Normalstimmung, die heute bei etwa 442/443 Hz liegt.

1939 wurde auf der Internationalen Stimmtonkonferenz der Standardkammerton endgültig auf Ton a1 = 440 Hz bei 20°C festgelegt, bis in die jüngste Zeit gab es an dieser Entwicklung viel Kritik seitens namhafter Musiker.

Viele Menschen empfinden Musik, die auf 432 Hz basiert, angenehmer.

Es gibt Hinweise darauf, dass diese Musik harmonisierend auf den Körper und vor allem auf das Hormonsystem wirkt, möglicherweise auch die Synchronisation der Gehirnhälften fördert.

(Quellen: Wikipedia, „Tatort Zelle“ von Siegfried Kiontke, Vitatec Verlagsgesellschaft 2019)